TRADINEO Signet

Unternehmensnachfolge mit TRADINEO

Das TRADINEO Konzept

Wir sind die Nachfolger für Ihr Familienunternehmen.

TRADINEO steht für Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand.

Bereits heute ist jeder zweite Familienunternehmer 55 Jahre oder älter – Tendenz steigend. Viele von ihnen suchen einen passenden Nachfolger. Sind auch Sie auf der Suche?
Wir erwerben Ihr mittelständisches Familienunternehmen, um es langfristig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dabei kombinieren wir Ihr bewährtes Geschäftsmodell mit neuen Ideen und Technologien. Ihre Nachfolge gestalten wir respektvoll und zukunftssicher und gehen dabei selbstverständlich auf Ihre Interessen und individuellen Wünsche ein.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches und vertrauliches Kennenlerngespräch.

Welche Unternehmen suchen wir?

TRADINEO erwirbt Familienunternehmen mit einer soliden Basis und echten Perspektiven. Dabei sind folgende Kriterien entscheidend dafür, ob Ihr Unternehmen für eine Unternehmensnachfolge durch TRADINEO in Frage kommt:

Betriebsergebnis (EBIT)
von mind. 750.000 €

Unternehmensgröße
zw. 15-150 Mitarbeitende

Hauptsitz & wesentliche
Aktivitäten in Deutschland

Nachhaltig erfolgreiches,
etabliertes Geschäftsmodell

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Das sagen Transaktionspartner über uns

„Es war für uns nicht entscheidend, wer am meisten Geld für die KL bietet, sondern wer das beste Konzept zur weiteren Entwicklung der KL aufgezeigt hat. In vielen und langen Gesprächen haben Tobias Zimmer und Felix Brüggemann uns überzeugt, dass Sie mit Ihren Überlegungen, Erfahrungen und Interessen die KL wieder dahinführen werden, wo die KL hingehört. Wir freuen uns, dass wir mit Tobias und Felix zwei Menschen kennenlernen durften, die das familiäre Unternehmen KL als dieses auch weiterführen wollen.“

 

Ursula & Joachim Langbehn

Alt-Inhaber der KL netprint GmbH

"TRADINEO war in allen Phasen des M&A Prozesses ein kooperativer und verlässlicher Partner. Mündlich getroffene Zusagen wurden stets eingehalten, was den Prozess deutlich vereinfacht hat. In Summe sind wir mit dem Transaktionsergebnis sehr zufrieden und freuen uns auf die nächste Zusammenarbeit."


Thomas Kober de Almeida

Senior Partner bei UnternehmensBörse Grönig & Kollegen AG

„Mit TRADINEO konnte ich meinen Traum verwirklichen, als Geschäftsführer und Co-Gesellschafter ein mittelständisches Unternehmen zu übernehmen. Als Unternehmer vor Ort bin ich der Entscheidungsträger. Gleichzeitig steht mir das TRADINEO Team bei Bedarf jederzeit für fachlichen Austausch oder strategischen, unternehmerischen Support zur Verfügung. Unsere Zusammenarbeit ist  stets wertschätzend, partnerschaftlich und findet auf Augenhöhe statt. TRADINEO ist ein Partner, auf den ich mich verlassen kann.“

 

Dr. Felix Brüggemann

Geschäftsführer / Co-Gesellschafter KL netprint GmbH

Wir glauben, dass der Mittelstand von morgen mitarbeiter­orientiert ist. Das ist auch TRADINEO.

TRADINEO Signet
TRADINEO in den Medien
Logo WirtschaftsWoche
28.07.2023 09:31

von Dominik Reintjes

"Tradineo will das Nachfolgeproblem des Mittelstands lösen. Anja Rath, Investorin und Expertin für Start-up-Finanzierungen sagt: 'Hunderttausende Mittelständler müssen in den nächsten Jahren die Nachfolge regeln. Das Geschäftsmodell ist spannend!...'"

Logo Sueddeutsche
03.04.2023 08:15

von Kathrin Werner

"Tobias Zimmer weiß, wie schwer es sein kann loszulassen. Er ist schließlich selbst Unternehmer. 'Ein Unternehmen kann ein Lebenswerk sein', sagt er. Und ein Lebenswerk verkaufe man nicht einfach so, da gehe man nicht einfach in Rente und kümmere sich nicht mehr. [...] Zimmer versteht, dass sich viele Unternehmer dagegen wehren, ihre Firma abzugeben. Aber es gebe nun einmal keine andere Möglichkeit - und auch Unternehmer leben nicht ewig. Und da sei es doch besser, alles ordentlich und rechtzeitig zu regeln, statt zu warten bis es nicht mehr geht und dann an den Erstbesten zu verkaufe. Oder noch schlimmer: Die Firma untergehen zu lassen, weil es keine Nachfolge gibt. [...] Die deutsche Wirtschaft steht vor einem großen Problem. Zimmer will es lösen und die bedrohten Firmen kaufen..."

Logo WELT am Sonntag
09.01.2023 11:33

von Carsten Dierig

"Wer außerhalb der eigenen Familie suchen muss, wird meist nicht sofort bei den Industrie- und Handelskammern vorstellig. In der Regel wenden sich Unternehmer zunächst an die Führungsriege der eigenen Belegschaft oder an Wettbewerber. Regionale Netzwerke, Online Plattformen, professionelle Vermittler und Beteiligungsgesellschaften unterstützen dabei. Und nun auch Tradineo. Ziel ist laut Firmengründer Zimmer, mittelständische Betriebe zu kaufen, bei denen es keinen Nachfolger gibt, und diese dann fortzuführen – ohne Ausstiegsszenario und Laufzeitende, wie es bei Finanzinvestoren üblicherweise der Fall ist..."

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Ich bin Tobias Zimmer - Ihr diskreter und persönlicher Ansprechpartner, wenn es um Ihre Unternehmensnachfolge geht.

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Ich bin Tobias Zimmer, TRADINEO Geschäftsführer und Ihr diskreter, persönlicher Ansprechpartner, wenn es um Ihre Unternehmensnachfolge geht.

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Tobias Zimmer, Geschäftsführer TRADINEO Gruppe
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TRADINEO Ratgeber

Finanzen, Karriere

Wie wird man Geschäftsführer:in per Management-Buy-In?

Ein Management-Buy-In ist eine spannende Option für Nachfolgeinteressierte, um Geschäftsführer:in und Gesellschafter:in in einem mittelständischen Unternehmen zu werden.

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Unternehmensnachfolge Mittelstand: TRADINEO als Nachfolger

Der Mittelstand in Deutschland altert: Bis 2025 werden statistisch gesehen 70 Prozent aller mittelständischen Unternehmer 55 Jahre und älter sein. Schon jetzt hat jeder zweite Inhaber sein 55. Lebensjahr beendet und befindet sich auf der Zielgeraden zur Rente. Doch wie geht es mit seinem Familienunternehmen danach weiter? Wie kann eine Nachfolge im Mittelstand aussehen?

Was versteht man unter Unternehmensnachfolge im Mittelstand?

Unternehmensnachfolge beschreibt den Generationswechsel in der Führung eines Unternehmens. Dabei wird das Unternehmen an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin verkauft. Während früher die familieninterne Nachfolge im Mittelstand die Regel war, sind es heute meist familienexterne Interessenten, die Betriebe Übernehmen.

Was gilt als Mittelstand?

Fast alle deutschen Unternehmen gehören laut Statistischem Bundesamt zu kleinen und mittleren Unternehmen (kurz: KMU). Doch welche Betriebe zählen zum deutschen Mittelstand? Hierzu wird in der Regel auf eine Kombination aus Umsatz und Anzahl der Mitarbeitenden verwiesen. Das statistische Bundesamt definiert kleine und mittelständische Unternehmen als Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeitenden und maximal 50 Millionen Euro Umsatz. Dies betrifft den Großteil deutscher Unternehmen: 2020 lag jeder zweite Arbeitsplatz im Mittelstand.

Nachfolgeproblematik Mittelstand: Schlecht geplant ist halb verloren

Viele Inhaber versäumen es, sich frühzeitig um das Thema Unternehmensnachfolge zu kümmern. Dabei ist eine gute Nachfolgeregelung nicht nur für den langfristigen Erhalt des eigenen Unternehmens elementar, sondern hat bereits in der Gegenwart praktische Auswirkungen für Firmen – zum Beispiel auf deren Kreditwürdigkeit. Diese wird nämlich bei einigen Banken heruntergestuft, sollte die Firmennachfolge ab einem bestimmten Alter des Geschäftsführers nicht geklärt sein. Zudem kann es Unruhe in der Belegschaft geben, wenn ein zeitnahes Ausscheiden des Unternehmers wahrscheinlicher, eine Nachfolge jedoch noch nicht in Sicht ist. Auch der Mangel an potenziellen Nachfolgern ist eine Herausforderung für die Nachfolgeplanung und kann eines von vielen Risiken beim Generationswechsel darstellen. Diese und viele weitere Argumente sprechen dafür, sich frühzeitig mit dem Thema Nachfolge zu beschäftigen.

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Unternehmensnachfolge im Mittelstand?

Die Unternehmensnachfolge der eigenen Geschäfte und der damit einhergehende Übergabeprozess sind für viele Unternehmer nicht nur ein wirtschaftliches, sondern insbesondere auch ein emotionales Thema. Umso wichtiger ist es, sich für die Nachfolgeplanung Zeit zu lassen! Natürlich gibt es keine pauschale Empfehlung, wann man sich mit der Nachfolgesuche starten muss, da die individuelle Situation des Unternehmers sehr unterschiedlich sein kann. Trotzdem gibt es einige Tipps, die Unternehmer bei der zeitlichen Planung berücksichtigen sollten:

  • Ein Eigentümer sollte körperlich und geistig fit sein, wenn er sein Unternehmen verkauft.
  • Zum Zeitpunkt des Führungswechsels sollte es bestenfalls sowohl dem Unternehmen als auch dem Inhaber privat wirtschaftlich gut gehen.
  • Der Mitarbeiterstamm sollte gefestigt sein und sich noch keine ernsten Sorgen um den Fortbestand der Firma machen.

Wenn die oben genannten Punkte erfüllt sind, sind die Voraussetzungen für einen Generationswechsel tendenziell erst einmal gut. Denn nur, wenn es keine äußeren Einflussgrößen, wie persönlichen, gesundheitlichen oder finanziellen Druck gibt, kann sich ein Unternehmer die notwendige Zeit lassen den optimalen Firmennachfolger zu finden. Hilfreich kann es zudem sein, sich zu fragen, ob man selbst das eigene Unternehmen in seiner aktuellen Situation kaufen würde. Beantwortet man diese Frage mit „ja“, ist es wahrscheinlich ein guter Zeitpunkt, sein Unternehmen zu übergeben.

Welche Formen der Nachfolge im Mittelstand gibt es?

Hat man sich einmal dafür entschieden, dass es an der Zeit ist sein Unternehmen langfristig an eine neue Führung zu übergeben, stellt sich als nächstes die Frage, wer für die Übernahme der Familienunternehmen infrage kommt. Doch welche Optionen gibt es für den Generationswechsel überhaupt? Übergibt man seine Betriebe lieber an ein Familienmitglied, einen erfahrenen Mitarbeiter oder doch an einen externen Käufer? Auch hier gilt: Vor- und Nachteile der potenziellen Nachfolgelösungen muss jeder Unternehmer für sich persönlich abwägen.

 

Nachfolge innerhalb der Familie

Lange Zeit war der Generationswechsel in der Führung von KMUs der klassische Weg für Familienunternehmer. Fakt ist aber: Die familieninterne Übergabe ist in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken. Schätzungen der Mittelstandsforschung zufolge wünschen sich zwar noch etwa 38 Prozent der Inhaber eine Übergabe in der Familie. Doch viele Unternehmer-Kinder finden die Fortführung des Familiengeschäfts unattraktiv und möchten sich lieber anderweitig verwirklichen und ihren eigenen Weg gehen. Das stürzt einige Eigentümer in eine Krise. Doch selbst wenn die nächste Generation dazu bereit für eine Übernahme sind, so können eventuell Akzeptanzprobleme innerhalb der Belegschaft entstehen. Der Klassiker: Nachfolgende haben ihre Position nur ihrer familiären Bindung zu verdanken und nicht etwa ihrer fachlichen Qualifikation. Auf der anderen Seite herrscht zur eigenen Familie häufig ein besseres Vertrauensverhältnis als zu familienexternen Käufergruppen.

Nachfolge durch einen externen Geschäftsführer

Natürlich gibt es auch die Option, nicht die vollständige Inhaberschaft der eigenen Firma abzugeben, sondern lediglich die Rolle des Geschäftsführers abzutreten. Ob der neue Geschäftsführer vorher bereits im Unternehmen gearbeitet hat oder neu eingestellt wird, bleibt dabei natürlich die Entscheidung des Eigentümers. Ein externer Geschäftsführer hat den Vorteil, dass es lediglich einen operativen Führungswechsel gibt, man noch immer alle Fäden in der Hand hat, sich jedoch nicht länger um die Gesamtheit der operativen Aufgaben kümmern muss. Was für den einen ein Vorteil ist, kann für den anderen jedoch ein Nachteil sein: Bei dieser Option bleiben Unternehmer nämlich trotz externem Geschäftsführer weiterhin in der wirtschaftlichen und personellen Verantwortung für ihre Firma.

Verkauf an Mitarbeiter

Neben der Möglichkeit, einen oder mehrere bestehende Mitarbeiter als angestellte Geschäftsführer einzusetzen, existiert auch die Option, dass diese dem Eigentümer seine Unternehmensanteile abkaufen. Dies nennt sich aus Sicht der Mitarbeitenden Management-Buy-in und aus Sicht des Unternehmers Management-Buy-Out. Der Vorteil dieser Variante liegt darin, dass Sie die Käufer Ihres Unternehmens schon gut kennen und diese im Gegenzug wissen, worauf sie sich einlassen. Eine Übergangsphase ist im Falle eines Management-Buy-Outs häufig recht kurz, da der Übergabeprozess aufgrund der Vorkenntnisse einfacher zu gestalten ist.

(Teil)-Verkauf an Externe

Eine der häufigsten Lösungen für eine Nachfolge im Mittelstand ist der vollständige oder anteilige Unternehmensverkauf an familienexterne Interessenten. Hierbei entscheidet der Unternehmer selbst, ob er zum Beispiel mit einem Minderheitsanteil weiterhin als Gesellschafter des Unternehmens tätig sein möchte oder nicht. Der Vorteil ist, dass man die Hauptverantwortung für das Unternehmen tatsächlich abtritt und gleichzeitig schnell zu Liquidität kommt. Dies kann im Umkehrschluss aber auch bedeuten, dass Entscheidungen nach dem Führungswechsel künftig nicht mehr wie gewohnt getroffen werden, da die Meinung des bisherigen Inhabers nicht mehr wegweisend für die Entscheidungsfindung ist. Daher kann es passieren, dass die Firma unter der neuen Führung eine komplette Neuausrichtung erlebt. Dies muss jedoch in keinem Fall etwas Schlechtes bedeuten, sondern kann auch eine Chance für Wachstum und Steigerung des Unternehmenswerts sein.  

Jede Nachfolge-Option bietet ihre eigenen Vor- und Nachteile. Um die passende Entscheidung für die eigene Situation zu treffen, sollten sich Unternehmer daher im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche Kriterien für eine Unternehmensnachfolge eine Rolle spielen. Worauf soll der Fokus gelegt werden bei der Suche nach einem passenden Nachfolger? Welche Kriterien sind besonders wichtig bei der Wahl der Nachfolge-Strategie und welche können vernachlässigt werden?

 

Nachfolge Mittelstand: Welche Kriterien muss man beachten?

Da die Abgabe des eigenen Unternehmens in neue Hände nicht nur wirtschaftliche, sondern auch emotionale Entscheidungen mit sich bringt, sollte man sich vorweg bewusst machen, welche Kriterien für den eigenen Weg besonders relevant sind, welche berücksichtigt werden und welche man gegebenenfalls übergehen kann. Bei der Einschätzung ist es wichtig, dass Unternehmer nicht nur ihre eigene Position berücksichtigen, sondern verstehen, dass auch andere Akteure, wie Mitarbeiter, Kunden und Partner des Unternehmens sowie potenzielle Käufer, in den Übergabeprozess involviert sind und dessen Meinung aktiven Einfluss auf den Erfolg der Nachfolge im Mittelstand haben kann. Deshalb gilt: Je mehr Sichtweisen man bei der Entscheidungsfindung für den künftigen Weg berücksichtigt, desto sicherer kann man sich sein, den passenden auszuwählen. Auch kann es sinnvoll sein Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen.

Folgende Fragen können einen ersten Ansatz für den Unternehmer bieten, sich im Auswahl-Prozess und den Verhandlungen zur passenden Nachfolgeplanung zu orientieren:

  • Ist mir eine Maximierung des Verkaufspreises wichtig?
  • Kann ich die Arbeitsplätze meiner Mitarbeiter langfristig sichern?
  • Ist es mir wichtig, dass die Werte meines Unternehmens auch in Zukunft bestehen bleiben?
  • Sollte ein passender Käufer eine gute Branchenexpertise mitbringen?
  • Wie wichtig ist mir die fachliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung des Unternehmens, muss der Käufer Investitionsbereitschaft mitbringen?
  • Muss ich den Firmennachfolger persönlich mögen und wertschätzen?
  • Ist es mir wichtig, dass meine Mitarbeiter meine Entscheidung unterstützen?
  • Ist es mir wichtig, dass meine Familie meine Entscheidung respektiert und unterstützt?

Wie funktioniert Nachfolge im Mittelstand?

Wie der Generationswechsel in einem Unternehmen praktisch umgesetzt wird, ist je nach Betrieb und Ausgangssituation unterschiedlich. Neben den Herausforderungen rund um die Auswahl einer passenden Nachfolge-Strategie stehen auch die finanziellen Verhältnisse der Parteien sowie die Rechtsform im Fokus der Überlegungen.

Finanzierung: Private Equity oder Family Equity - was passt zu mir?

Sowohl Private Equity als auch Family Equity bezeichnen außerbörsliches Eigenkapital, also finanzielle Unternehmensbeteiligungen, die nicht an der Börse gehandelt werden. Der Unterschied zwischen Private Equity und Family Equity besteht in der Herkunft des Geldes und den damit einhergehenden Investitionsstrategien.

Während Private Equity in der Regel Gesellschaften sind, die von mehreren anonymen Anlegern Geld einsammeln, um dieses in den Kauf von Unternehmen zu stecken, bezeichnet Family Equity – wie der Name schon sagt – eine Gesellschaft, die mit dem investierten Geld einzelner Familie oder einem kleinen, vertrauten Personenkreis arbeitet. Da die Anleger bei Private Equity Fonds anonyme Finanzinvestoren sind und keine persönliche Bindung zur Ankaufs-Gesellschaft besteht, ist das Ziel bei Unternehmenskäufen in der Regel die kurzfristige (möglichst hohe) Rendite sowie (mit Hinblick auf Fondslaufzeiten) der zeitnahe Verkauf des übernommenen Unternehmens. Ob nach dem Verkauf eine Fortführung der Betriebe erfolgt oder aber eine Geschäftsaufgabe, ist für Finanzinvestoren in der Regel irrelevant. Family Equity hingegen, wie auch TRADINEO es nutzt, hat – aufgrund der persönlichen Bindung der Investoren – keine kurzfristigen Renditeversprechen und zielt auf die langfristige Weiterentwicklung der erworbenen Unternehmen.

Je nach eigener Motivation, wie es mit dem Unternehmen nach dem Ausscheiden weitergehen soll, hat Private Equity häufig den Vorteil, dass der Verkaufspreis eher maximiert werden könnte, während Family Equity für den Unternehmer mehr Sicherheit bietet, dass sein Unternehmen auch langfristig stabil fortgeführt wird.

Nachfolgersuche:

Wo finde ich einen Nachfolger für mein Unternehmen?

Für fast 200.000 Unternehmen steht nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn in den kommenden fünf Jahren eine Nachfolge an. Der Bedarf an Menschen, die die Führungspositionen im deutschen Mittelstand übernehmen, ist bereits jetzt sehr hoch – Tendenz steigend. Doch wie finden Nachfolger und Unternehmen zusammen?

Unternehmensnachfolgebörsen: Wer sucht einen Nachfolger für sein Unternehmen?

Eine einfache Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck über den Bewerbermarkt zu verschaffen, ist das Sichten einer Unternehmensnachfolgebörse. Hier finden beide Seiten potenzielle Vertragspartner. Auf der einen Seite findet man Fach- und Führungskräften, die den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen möchten oder auch Investoren, die Unternehmen kaufen möchten. Auf der anderen Seite können Unternehmer, die Ihre Firmen in neue Hände abgeben möchten, ebenfalls inserieren.

Nachfolgeberatung: Von der IHK über externe Berater

Ab einer bestimmten Unternehmensgröße ist es für Unternehmer sinnvoll, sich erfahrene Unterstützung an die Seite zu holen. So kann man sich nicht nur noch umfassender über Prozesse, Abläufe und mögliche Hürden informieren, man erhält auch wichtige Erfahrungswerte von Fachexperten, die schon mehrfach Unternehmensübergaben begleitet haben. Wer der richtige Berater ist, muss ein Unternehmer individuell entscheiden. Über die IHK, bis hin zu teuren Beratungsagenturen ist alles dabei. Doch diese können nicht nur Unternehmen bei einer Übergabe unterstützen. Auch Existenzgründer und Nachfolger haben die Möglichkeit, über solche Angebote noch mehr Optionen für ein potenzielles Unternehmen zu finden.

 

 

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